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Anmerkung: Als S. mailte, dass Flori seit vier Tagen so herum schleicht und nichts wirklich fressen möchte, traf es sich ausnehmend gut, dass ich einen Hausbesuch in der Nähe hatte, so wurde ein Besuch bei Flori gleich hinten dran gehangen. Ich ertastete eine harte Verdickung, die auf einen verstopften Enddarm hindeutete, verschrieb ein Medikament, um den Stuhl etwas zu verflüssigen und ein hom. Mittel. Anruf am nächsten Tag, es scheint etwas besser: ein wenig fressen, ein wenig Stuhl. Das klang nicht nach Durchbruch und ich hatte die Katzenbesitzer angewiesen, tierärztlich abzuklären, ob. ggf. ein Einlauf gemacht werden muss. Der TA konnte keinen Befund erheben, vermutete Schmerzen und verabreichte eine Arznei gegen Schmerzen - sind die Schmerzen weg, würde Flori vielleicht fressen - sonst soll er in 2 Tagen wieder vorgestellt werden. Etwas Ratlosigkeit machte sich breit - was könnte ihm fehlen??
Ich schlug in meinen Unterlagen nach - wann war das noch mal mit dem Unfall und der darauf folgenden Beinamputation? Das ist im Juni 2010 gewesen, wir haben Ende Juli 2011 - sollte der tapfere Kater sich zurück erinnern, an die Zeit mit seinen vier Beinchen? Fehlt ihm eben das Beinchen? Trauert er? Eine wage Vermutung, aber es reicht mir, um Flori ein Kummermittel in der C30 zu verordnen.
Danach gibt es für mich eigentlich nur Dankbarkeit, dass es so eine grossartige Heilmethode wie die Homöopathie gibt und ihre wertvollen Arzneischätze.
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