Kater Karli und die Bewohner des Altenpflegeheimes sagen DANKE!
 
Karli, ein 1,5  Jahre alter Kater und jüngster Bewohner in unserem Altenpflegeheim war irgendwann in der Nacht zum 17.07.2008 in ein angekipptes Fenster geklettert und hatte sich dort eingeklemmt. Als die Nachtschwestern Karli befreiten, ging es ihm sehr schlecht. Er hatte ab dem Hüftbereich Lähmungen. Er konnte sich kaum bewegen und zog die Hinterläufe, welche starke Schwellungen aufwiesen, hinterher.
Da die Nachtschwestern den Kater während ihres Dienstes nicht hätten zum Tierarzt bringen können, legten sie Karli auf eine Decke und informierten mich am Morgen über den Vorfall. Die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnbereiches machten sich große Sorgen um ihren Liebling.
Ich bat die Heilpraktikerin Petra Friedrich um Hilfe, denn vor knapp 2 Jahren hatte sich meine eigene Katze ebenfalls im angekippten Fenster eingeklemmt. Der Tierarzt sah damals leider keine andere Möglichkeit, als diese einzuschläfern. Das wollte ich Karli und den Bewohnern nicht antun.
Petra Friedrich kam sofort zum Hausbesuch und machte uns Hoffnung.
Sie verordnete Karli Arnika, Hypericum, Ruhe und Streicheleinheiten. Bereits am nächsten Tag begann Karli etwas Nahrung und Flüssigkeit zu sich zu nehmen, bewegte seinen Schwanz und begann die Hinterläufe bei Berührung anzuziehen. Nach einigen Tagen wurde er allgemein aktiver, versuchte seine noch immer stark geschwollenen Hinterläufe aufzustellen. Nach nochmaliger Arnikagabe klangen die Schwellungen deutlich ab. Die Beweglichkeit wurde zusehend besser. Vom anfänglichen „Entengang“ ist nichts mehr zu sehen.
 
Heute fegt Kater Karli wieder über den Wohnbereich und lässt sich von den alten Damen wie eh und je ordentlich verwöhnen.
 
Wir sagen Frau Friedrich ganz herzlich DANKE!!!
R. Birke
Heimleiterin

BuiltWithNOF
unbenannt

Karli, sichtlich zufrieden, einige Wochen nach dem Vorfall.

Anmerkung : Karli hat wirklich Glück gehabt - nicht immer kommen diese Kippfensterkatzen so glimpflich davon. Wenn sie zu lange im Fenster klemmen oder sich durch ihre wilden Befreiungsversuche zu schwer verletzen, gibt es oft keine Rettung mehr. Die Blutgefäße im Bauchbereich werden abgedrückt, so dass die Durchblutung der Bauchorgane und der Hintergliedmaßen hochgradig gestört sein kann, was oft zu irreparablen Schäden führt. Je nach Lage des Tieres können auch die Wirbelsäule und die aus ihr heraustretenden Nerven beschädigt werden. Bitte suchen sie bei solch einem Unfall unverzüglich den Tierarzt oder Tierheilpraktiker auf. Wenn sie die Katze aus dem Fenster befreien, achten sie bitte darauf, die Wirbelsäule nicht oder nicht noch mehr zu verletzen. Falls sie Notfalltropfen ( Rescue Remedy ) zur Hand haben geben sie sie der Katze auf die Zunge. Auch eine Gabe Aconit kann die Zeit überbrücken helfen, bis die Katze einem Arzt oder THP vorgestellt werden kann. Und warten sie nicht bis zum Morgen, falls der Vorfall sich in der Nacht ereignet hat - ein umsichtiger Arzt oder THP wird versuchen ihnen und ihrem Tier sofort helfen oder sie an den entsprechenden diensthabenden Tierarzt verweisen!

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